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die richtige Trittechnik
 

Ein guter Radrennfahrer zeichnet sich durch den "runden Tritt" aus. Den Bewegungsablauf des Pedals muss sich der Beginner erst einmal einprägen und gründlich üben. Die Tretkraft sollte immer senkrecht zur jeweiligen Stelle der Tretkurbel einwirken. Wenn man das Pedal also nur von oben nach unten drückt, wird der Tritt "eckig", d.h. der Winkel der Krafteinwirkung auf die Tretkurbel ändert sich ständig und der Tritt verliert stark an Wirkung, vor allem, wenn das Pedal den unteren Totpunkt erreicht hat. So kann man die Kräfte nie voll entfalten.

Beim runden Tritt erolgt der Druck und Zug während der ganzen Pedalumdrehung gleichmäßig und senkrecht zur Tretkurbel. Versuchen Sie bewusst rund zu treten, indem Sie versuchen, die senkrecht wirkenden Kräfte (von oben nach unten und umgekehrt) sowie die waagrechten Kräfte (wirken von hinten nach vorne und umgekehrt) zu dosieren, und zwar so, dass bei jedem Punkt des Tretvorganges die Kraft auf dem Pedal gleichmäßig wirkt.

Die 4 Phasen des runden Tritts:

Phase 1: der oberste Sektor mit dem oberen Totpunkt. Der Druck erfolgt nach vorne.
Phase 2: beste Kraftübertragung. Der Druck geht nach unten.
Phase 3: der untere Sektor mit dem unteren Totpunkt. Druck nach hinten. Pedal wird gekippt.
Phase 4: schwache Kraftübertragung, Der Zug erfolgt nach oben.

   

Tritt bei optimaler Trittfrequenz auf flachem Gelände (90-110 U/min)

Der Fuß läuft durch den oberen Sektor beinahe waagrecht, die Spitze des Fußes ist leicht gesenkt.

Tritt bei Steigungen, Bergen (60-90 U/min)

Die Fußspitze am oberen Totpunkt wird angehoben und am unteren Totpunkt gesenkt.

Tritt bei sehr hoher Trittfrequenz zB bei Sprints oder auf der Bahn (110-150 U/min)

Der Fuß geht fast automatisch über den oberen Totpunkt. In jeder Phase ist die Spitze des Fußes mehr oder weniger gesenkt.