Trippel bei StubenbergTri
Auf den ersten Blick sieht ja zumindest auf der Ergebmissliste alles aus wie schon die letzten 2 jahre, jedoch waren heuer doch einige Dinge im Hintergrund/Hinterkopf die mir den Sieg heute nicht leicht gemacht haben, aber dafür umso schöner. Eigentlich bin ich abgesehen von meinen 2 Trainingslagern in Lanzeratho und Cesenatico so gut wie nie in einen geregelten Trainingsrythmus gekommen.
Einerseits hat mich eine Allergie Gesundheitlich ordentlich lahm gelegt und dann war ich fast 6 Wochen beruflich in Slowenien wo von 8 bis 8 gearbeitet wurde, und so bis auf's Schwimmtraining nur ein paar Morgenläufe in den Wälder mit Braunbären gab. Nun trainiere ich schon seit über 10 Jahren Triathlon und jahr für jahr lerne ich noch einges dazu, aber das mit so wenig training es dennoch möglich ist im Wettkampf beinah die gewohnte Leistung abrufen zu können wiederspricht eigentlich jeder Trainingslehre.
Somit komme ich immer mehr zu der Erkenntnis das die mentale komponente immer noch unterschätzt wird, aber gerade in dem Punkt hab ich dank Felix Gottwald in Loipersdorf einiges dazugelernt. Auch mein Trainer Adi meint jede Trainingseinheit bleibt in irgendeiner Form im Körper & Geist gespeichert und kann wieder abgerufen werden. Somit Wunder gibt es im Ausdauersport keine, aber es ist dennoch ist mehr möglich als man glauben mag.Zum Rennen: Glaub gerade beim Schwimmen heute das Rennen gewonnen zu haben, denn ich konnte relativ kontrollieet in der ersten Gruppe mitschwimmen Ribnica sei dank, so konnte ich am Rad wie ich mir vorgenommen hatte mein eigenes tempo fahren und mich die ersten 13minuten auch warm fahren bevor es zur Sache ging. Bernd Tesar fuhr mir am Anstieg aufs Gscheid sogar 300-400m davon, die ich aber in der Abfahrt wieder gut machen konnte. In der flachen Passage konnte ich ihm zwar nicht abschütteln aber einen ordentliche Vorsprung auf unsere Verfolger rausfahren. So waren die Schwim- und Radzeit zwar langsamer wie 2010 aber die Strecken länger und die Durchschnittswatt um knapp 10 Watt höher, und auf meinen neuen P4 hab ich nun auch meine Sitzposition gefunden die ich die letzten 4 wochen die ich es hab vergeblich gesucht hatte, da ich eigentlich damit bis jetzt nur Rennen damit gefahren bin zumindest mehr km als im Training. Das Laufen wurde dann auch noch zum Duell mit Bernd den ich nach einen schnelleren wechsel etwas abgehängt hatte, aber erst bei km 9 von 14 gelang es mir mich etwas von ihm zu lösen. Obwohl gerade beim Laufen noch einiges zu tun ist bin ich froh da ich auch im vorjahr nicht schneller gelaufen bin und das tempo dann anähernd auf der Langdistanz rennen konnte. So und nun starte ich in meine Langdistanz vorbereitung für Roth am 10. Juli und freu mich schon unglaublich auf das Rennen beim Klassiker das ich schon immer mal machen wollte, nun heuer ist es soweit!



